Stuck in der Heiliggreabkapelle
Schönborns in Gaibach Alstarblatt Ausschnitt
Stadtführung Bamberg Hain
Stadtführung Bamberg Inselstadt
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Stadtführung Bamberg Kirchen
Stadtführung Bamberg Wunderburg
Bamberg Stadtführung Wunderburg
Bamberg Stadtteilrundgang Wunderburg
Stadtführung Bamberg Hexenverfolgung
Stadtführung Bamberg Heilige
Stadtführung Bamberg Bier

In Bamberg lässt sich so Einiges entdecken - unsere Stadtführungen

Hier finden Sie einige Vorschläge für thematische Stadtrundgänge. Selbstverständlich können Sie sich auch Ihr eigenes Wunschprogramm ganz nach Interesse und Zeitfenster zusammenstellen.

Von der Babenburg zu tanzenden Skeletten - eine Entdeckungsreise für die ganze Familie

 

Auf dem Weg vom Domberg zum Michelsberg begeben wir uns auf Spurensuche der Vergangenheit.  Was macht der kleine Kerl da mit dem Fuß der Regnitz? Warum stehen an der Residenz Steine aus der Ecke? Weshalb zeigt Heinrich uns sein Bein? Warum hat es  die Ananas in Michael so laut? Dabei gibt es immer wieder kleine Rätsel und Suchaufgaben, die den Ausflug in die  Bamberger Vergangenheit zur spannenden Entdeckertour machen.

Barockes Bamberg –  eine Stadtführung zu Kunst und Kultur der Schönbornzeit

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts blühte Bamberg so richtig auf. Die florierende Wirtschaft und die Fürstbischöfliche Steuerpolitik sorgten für einen wahren Bauboom. Balthasar Neumann und die Architektenfamilie Dientzenhofer errichteten zahlreiche repräsentative Bauten für Klerus und Bürgertum. Barockes Lebensgefühl drückte sich in prächtiger Kunst, aber auch in strenger Etikette aus. Der Rundgang erkundet diese baufreudige Zeitalter und seinen bis heute dominanten Einfluss auf die Architektur uns Stadtstruktur Bambergs.

 

Zwischen Villen, Hopfenhandel und Hainbad(estelle) - Ein Streifzug durch das Haingebiet

 

Der Rundgang führt uns in eins der jüngsten Stadtviertel Bambergs und ein traditionelles  Naherholungsgebiet der Bamberger.  Neben der Entstehung und Ausstattung des Bürgerparks, Bambergs englischem Landschaftsgarten, dem Hain,  und den jüngeren Unruhen um das Hainbad, beschäftigen wir uns  mit dem frisch bayerisch gewordenen Bamberg des 19. Jahrhunderts: mit dem Theater, E.T.A. Hoffmanns prekärer Position und seinem großspurigen Kater Murr und den bürgerlichen Kulturvereinen, mit den neuen Bauherren in der Hainstrasse, den Hopfen (und Malz) Baronen und den neuen Repräsentierprojekten rund um den Willhelmsplatz.

 

Rund um Jesuiten und Englische Fräulein – Ein Spaziergang im Herzen der Inselstadt

 

Unter Bischof Otto wurde das anfangs unwirtliche Areal zwischen den beiden Regnitzarmen zur Siedlung ausgebaut. Möglich wurde dies durch ein System neu angelegter Mühlgräben, die die ehemaligen Regnitzauen entwässerten. Die  Inselstadt mit der Pfarrei St. Martin und den zahlreichen Märkten wurde zum Mittelpunkt des bürgerlichen Lebens, im Kontrast zur kirchlichen Bergstadt civitas genannt,  und zum Zentrum der Bildung. Hier entstanden die Universität und die Schule der Maria Ward, hier wurde, im heutigen Rathaus am Maxplatz (auf dem damals noch die Martinskirche stand), der  Priesternachwuchs ausgebildet.

 

Von Siechen, Ackerbauern und Chorherren – Ein Streifzug durch das Gärtnerviertel

 

Bereits im 11. Jahrhundert entwickelte sich um das Stift St. Gangolf mit der Theuerstadt eine Siedlung östlich der Regnitz. Entlang dem Steinweg, der alten Handelsstraße von Nürnberg nach Erfurt, entstanden im Laufe des Mittelalters zahlreiche Gärtnereibetriebe, Wirtschaften und einige Spitäler. In bayerischer Zeit wurden mit der Anlage des Friedhofs, der Ottokirche und der Luitpoltschule moderne architektonische Akzente gesetzt. Ein Besuch im Gärtner- und Häckermuseum lässt sich sehr gut in diese Stadtteilführung integrieren, genau wie der Besuch bei den traditionellen Gärtnerbetrieben, die in jüngerer Zeit auch die alten Bamberger Gemüsesorten wieder entdecken.

 

Klöster und Stifte – Die Kirchenlandschaft im Berggebiet

 

Noch heute ist das Berggebiet stark von seinen zahlreichen Kirchbauten geprägt. Ob  Marienkapelle, Stephanskirche, Obere Pfarre, St. Jakob oder Kloster Michelsberg, jede der Kirchen hatte ihre spezifische Aufgabe zu erfüllen. Der Rundgang berichtet von der  Macht des Michelsberger Abtes, vom ausschweifenden Leben der Benediktinerinnen, der ungewöhnlichen Funktion des Kirchturms der Marienkirche und dem Hass der Bauern auf die Zisterzienser.

 

Maria Hilf! - Ein Stadtführung durch die Wunderburg

 

In der, im Selbstbild des Bamberger Kulturerbes eher vernachlässigten, Wunderburg gibt es neben Gärtnern,  Brauereien und Kasernen noch mehr zu entdecken. Von jeher durch die Hinrichtungsstätten der Bistumsstadt belästigt, im Dreißigjährigen Krieg beinahe völlig zerstört, erfährt das traditionelle Gärtner- und Arbeiterviertel in bayerischer Zeit einen deutlichen Aufschwung und wird das erste mal ins Stadtgebiet integriert. Was war eigentlich der Koppenhof und woher kommt das "Wunder" in der Wunderburg? Hier sollte das "seelenvoll träumende Bamberg [...] sein Antlitz ändern zur kraftvollen, rastlosen Verkehrs und Industriestadt."* Wir müssen allerdings, dank der traditionsreichen Brauereien Mahrs und Keesmann, nicht rastlos bleiben. Der Rundgang widmet sich dem Bild und der Geschichte dieses Viertels von der Neuzeit bis hin zum "Fünfalasteech", der sicher nicht nur in den Kindheitserinnerungen Krischkers eine Rolle spielt.

 

* zu diesen etwas rührenden Plänen des frühen 20. Jahrhunderts vgl. Horst Gehringer, Die Wunderburg in Bamberg: Eine Stadtteilgeschichte (51).

 

Aus Menschenblut Gold machen - Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg

 

"Unschuldig bin ich in das gefengnus kommen, unschuldig bin ich gemarttert worden, unschuldig muss ich sterben. Denn wer in das Haus [das Hexengefängnis an der heutigen Promenade] kompt, der muss ein Drudner werden oder wird so lange gemarttert, biß das er etwas aus seinem Kopf erdacht weiß, und er sich erst, daß Gott erbarme, uf etwas bedenke."

 (aus dem Brief des Bürgermeisters Johannes Junius an seine Tochter Veronika)

 

Dieser Rundgang begibt sich auf die Spuren eines der dunkleren Kapitel der Bamberger Neuzeit. Wie kam es eigentlich zu den Verfolgungswellen? Welche Vorstellungen und Personen trieben die Prozesse an? Wer wurde als Hexe verdächtigt? Konnte man der Anklage auch wieder entkommen? Hat sich denn Niemand gegen diese Praxis gewehrt? Und weshalb ist die Rede davon, bei den Hexenprozessen handele es sich um eine besondere Alchimie, mit der aus Menschenblut Gold gewonnen werde? Und wer, bitteschön, war denn die Blaulöwin aus der Judengass?

 

Von Reliquienschätzen und Heiligenlöchern – Bamberg und seine Heiligen

 

Mit seinen drei "einheimischen" Heiligenleibern konnte Bamberg schon im Mittelalter Pilgerscharen locken. Zeitweise galt es sogar als günstigster Ort für Ablässe nach Rom. Dabei war es, nicht nur damals, besonders wichtig, den verehrten Hinterlassenschaften möglichst nahe zu kommen. Vom Durchschlupf des Ottosarkophags bis zu den Heiligenlöchern am Dom und in der Michelskirche hat der Kult um die Verstorbenen etliche Spuren hinterlassen, die der Rundgang entdecken will. Unterwegs stellen wir uns auch den Herausforderungen hinter den Legenden:  Wie hat so eine Heiligsprechung  eigentlich funktioniert? Warum hat  Otto trotz allem 50 Jahre im Fegefeuer verbracht? Und wie kommt es, dass es immer die hl. Kunigunde ist, die die Stadt rettet und nicht ihr Mann?

 

Naufn Kellä und nüber die Gaß - Bamberger Bierbegeisterung und ihre Traditionen.

 

Bamberg ist stolz auf seine Brautraditionen. Immerhin findet sich hier die weltweit größte Dichte an Kleinstbrauereien. Die Vielfalt und Qualität des fränkischen Biers lockt nicht nur die EInheimischen auf die Keller und in die Wirtsstuben, sondern sorgt inzwischen auch für einen regen Biertourismus. Unser Rundgang begibt sich über diverse Gaß(n) und naufn Kellä: auf den Spuren von Bambergs fast 1000 jähriger Biertradition beginnen wir am Michelsberg mit Bambergs ältester nachgewiesener Braustätte, begeben uns auf die Spuren von Mälzereien, Braumaschinen, Bierkriegen, Büttnern und legendären Wirten durch Bambergs historische Brauereilandschaft bis wir, aufm Kellä, das gewonnene Wissen in der Praxis testen. Johann Seifert meinte 1818 , "Der eigentümliche Charakter des Bamberger Bieres ist seine Nahrhaftigkeit, seine Geschmacks-Milde, seine Klarheit, seine Stärke und berauschende Kraft." Wie steht es mit dem Bamberger Bier heute? Schließlich sind von den von ihm 1817 gezählten 76 Braustätten in Bamberg "nur" noch neun aktiv.

 

Fürstbischöfliches Plaisir und bayerischer Niedergang  - im Garten von Schloß Seehof

 

Eine Führung durch die barocken Gartenanlagen des Bischöflichen Jagdschlosses, der Marquardsburg, ist eine ideale sommerliche Ergänzung zu einer Stadtführung in Bamberg. Der renovierte Kaskadenbrunnen mit seinen Figuren, die Orangerien, Marssälle, die Skulpturen von Ferdinand Dietz und die abwechslungsreich gestalteten Gartenzonen liefern heute wieder einen lebhaften Eindruck von der einstigen Pracht des fürstbischöflichen Jagdschlosses. Selbstverständnis und Festkultur mit Opern und Theateraufführungen, die Bälle und Konzerte der barocken Kirchenfürsten werden dabei ebenso anschaulich wie die wechselhafte Geschichte dieser einst besonders prachtvollen Anlage vor den Toren der Stadt.

 

Unsere thematischen Stadtführungen sind auf 1 ½ bis 2 Stunden angelegt.

 

Bamberg zu Fuß GbR * info@bamberg-zu-fuss.de * 09543 4412911 * 0179 7065440

Stadtführung Bamberg
Stadtführung Bamberg
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